Die Konzeptphase: Content-Strategie

Zufällig bin ich auf einen interessanten Beitrag zum Thema „Content-Strategie“ von Christian Koller gestoßen. Ursprünglich stellte dieses Strategiepapier Empfehlungen von Google für Youtube-Kanäle dar, was Herr Koller auf ansprechende Weise generalisiert hat, so dass es sich leicht auf andere Contentarten übertragen lässt. Diese Herangehensweise ist darauf ausgerichtet einen Mehrwert für den Nutzer zu generieren, um ihn ins Boot zu holen. Drei Varianten sind der Content-Strategie nach möglich: Inspiration, Bildung und Unterhaltung. Wenn man besonders kreative Beiträge bieten will, wählt man die Inspiration. Dafür muss man zunächst brainstormen, inwiefern man eine Geschichte um das zu Vermarktende (wie die Marke) à la Storytelling spinnen kann. Wenn die Story weitergedacht werden kann, hat man auch direkt Anknüpfungspunkte für seine zukünftige Marketing-Strategie. Alternativ kann man auch den Pfad der Bildung beschreiten, was bedeutet, dass man dem Nutzer Informationen an die Hand gibt, die für ihn einen großen Nutzen aufweisen, z. B. Produkthinweise. Wenn man durch seinen Content einen Unterhaltungswert schaffen will, wählt man beispielsweise lustige Inhalte. Egal für welchen Weg man sich entscheidet, alle drei Möglichkeiten haben eines gemeinsam: man will die Zielgruppe „anstacheln“ sich an den Social-Media-Kanälen zu beteiligen. (vgl. Koller, 2015)

Darüber hinausgehend werden innerhalb der Content-Strategie nach den Google-Empfehlungen drei Contentarten unterschieden: Hygiene, Hub und Hero. Diese Kategorisierung gibt einen guten Überblick darüber, welchen Content man seiner Zielgruppe zur Verfügung stellen sollte. Daher sehe ich diese Aufteilung als gute Anleitung zur Erstellung der Inhalte sowie als Handreichung zur Überprüfung, welchen Content man seiner Zielgruppe noch bieten könnte. Der Hygiene Content bezieht sich auf Themen mit denen sich die Zielgruppe bezogen auf das Unternehmen intensiv auseinandersetzt. Es handelt sich also um Inhalte, die für die Zielgruppe einen hohen Stellenwert aufweisen wie Manuals oder Informationen zum Serviceangebot. Wenn man ergänzend Hub Content zur Verfügung stellen will, sollte man mit seinen Inhalten thematisch auf Branchentrends eingehen sowie neue Interessen der Zielgruppe identifizieren, welche man dann thematisch durch seine Inhalte verarbeitet. Der Hero Content unterscheidet sich grundlegend von den anderen beiden. Hierbei geht es um Inhalte, die in ihrem Herstellungsprozess aufwendig sind und zu speziellen Themen rund um das Unternehmen publiziert werden. Dabei kann es sich um vom Unternehmen organisierte Großveranstaltungen, Produktlaunches oder Ähnliches handeln. (vgl. Koller, 2015)

Die erarbeiteten Mehrwerte müssen also an die Zielgruppe kommuniziert werden, wodurch man der Zielgruppe gegenüber ein Versprechen abgibt , z. B. sollte man sich an das kommunizierte Serviceangebot halten oder wenn man bereits die Möglichkeit zum Dialog mit dem Unternehmen über Social-Media-Kanäle bietet, muss man natürlich auch auf Nutzerfragen zeitnah eingehen.

Denn Versprechen sollten schließlich nicht gebrochen werden 😉

Nur so bleibt einem die Glaubwürdigkeit, die in der PR und in den sozialen Medien besonders wichtig sind, erhalten.

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3 Gedanken zu “Die Konzeptphase: Content-Strategie

  1. Lars schreibt:

    Das man auf Nutzerfragen zeitnah eingehen sollte hast du dir scheinbar selbst sehr zu herzen genommen, nicht wahr? 😉
    Gruß Lars

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