Externe Unternehmenskommunikation

Am Ende des letzten Beitrags habe ich bereits erwähnt, dass ich meinen nächsten Blogeintrag Social-Media-Kampagnen widmen werde, um diese anschließend in die externe Unternehmenskommunikation einzuordnen. Während der Literaturrecherche bin ich nun immer wieder auf die Aufteilung externer Unternehmenskommunikation in Public Relations (PR) und Marketingkommunikation gestoßen. In der Literatur werden teilweise andere Fachbegriffe dafür genutzt, aber das Prinzip bleibt gleich: in der PR geht es um das Unternehmensimage, welches sich nicht in ökonomischen Kennzahlen messen lässt, und die Marketingkommunikation beschreibt die Kommunikation zwischen dem Unternehmen und den Absatz- bzw. Beschaffungsmärkten. In folgender Grafik wird dies deutlich und darüber hinaus gibt die Grafik auch einen guten Überblick über Organisationskommunikation und wie diese im Verhältnis zu ihren Teilbereichen, insbesondere der externen Unternehmenskommunikation, steht. (vgl. Tropp, 2011)

Organisationskommunikation

Organisationskommunikation mit Aufteilung in Teilbereiche (Quelle: Tropp, 2011, S. 58)

Letztendlich bin ich zu dem Schluss gekommen, dass beides zutrifft. Ziel einer solchen Kampagne ist natürlich ein positives Unternehmensimage nach außen zu tragen, aber auch den Absatz zu steigern und mit Kunden in den Dialog zu treten und genau als ich mir das überlegt hatte, habe ich die Bestätigung dessen auch noch mal gefunden. Denn Marketingkommunikation und PR lassen sich schwer voneinander trennen und die Grenzen dieser beiden Begriffe werden auch immer unschärfer. (vgl. Tropp, 2011)

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4 Gedanken zu “Externe Unternehmenskommunikation

  1. Lars schreibt:

    Hi Kirsten,
    finde ich sehr gut deine Unterscheidung zwischen Marketingkomm. und PR.
    Ich finde die „unscharfe Trennung“ sieht man auch in vielen Unternehmen. Marketing und PR wird dort ja nie voneinander getrennt, oder irre ich mich? Dennoch wird einem bei der bewussten Trennung deutlich, wie man direkt (Marketingkomm.) und indirekt (PR) Einfluss nehmen kann.
    Gruß, Lars

    • Vielen Dank für deinen Kommentar, Lars! Es ist aber auch schwer voneinander zu trennen. Wenn man sich jetzt die 4 P`s des Marketing ansieht (Product, Price, Place & Promotion), die im deutschen Sprachgebrauch der Produkt-, Preis-, Vertriebs- und Kommunikationspolitik entsprechen, kann man die PR auch im Marketing als Kommunikationspolitik verorten, also wie soll man das dann eindeutig trennen? In der Bank in der ich gearbeitet habe, hat das Marketing sich um Konditionen einzelner Produkte und die weitere Produktausgestaltung gekümmert sowie Zielerreichungstabellen der Vertriebler erstellt. Die PR-Abteilung war ausgegliedert. In dem Fall war eine strikte Trennung vorhanden. Dann gibt es aber auch andere große Unternehmen, die eigene Abteilungen haben, um lediglich die Social-Media-Kanäle zu befeuern. In einem solchen Fall sollte die Abstimmung zwischen den Abteilungen sehr gut sein, sonst kann ich mir nicht vorstellen, wie man eine Kampagne erfolgreich mit der Bedienung unterschiedlicher Medien durchführen kann.

      • Wahrscheinlich, aber ich denke, dass es auch darauf ankommt, wie gut strukturiert das Unternehmen an sich ist. Denn ich habe mal in einem kleinen Unternehmen gearbeitet. Da war selbst die Ordnerstruktur, also im Prinzip das Wissensmanagement des Unternehmens, unstrukturiert. Aber du hast recht, bei einem 10-Mann-Unternehmen ist die Frage der Aufteilung eine andere als in einem Unternehmen mit 500 oder sogar 10.000 Angestellten. Es kommt wohl wirklich auf die Dimensionen an.

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